Nähbloggertreffen RheinMain

Am Samstag, den 07.01.2017 gab es das zweite Nähbloggertreffen RheinMain. Das erste Treffen hatte im Sommer 2016 auf Initiative von Katharina alias Greenfietsen stattgefunden. Damals hatten wir uns quasi „nur“ zum Brunchen und Reden getroffen. Diesmal war Alex von Maci´s Atelier so nett und hat sie ganze Orga übernommen. Ich habe zwar nicht durchgezählt, aber so 25 kreative Köpfe waren wir, die sich am Morgen auf den Weg in Richtung Aschaffenburg zur Nähwelt Flach gemacht haben.

Nach großem Hallo ging es um 10.00 Uhr los mit einer kurzen Begrüßung von Sabine Flach, die uns durch die Nähwelt geführt hat. Besonders toll fand ich, dass wir einen Blick in die Werkstatt werfen konnten. Der Familienbetrieb verkauft nämlich nicht nur alle Arten  von Nähmaschinen und Co, nein, sie führen auch Reparaturen der gängigen Modelle durch.

Gleich nach dem Rundgang haben wir uns in 3 Gruppen aufgeteilt und haben über den Tag verteilt an 3 Workshops teilgenommen, die Sabine Flach und ihre Mitarbeiterinnen mit uns gemacht haben. Zwischendrin natürlich durch Pausen zum Austausch und zur Stärkung unterbrochen.

Meine erste Station war das Sticken eines Nadelkissens „in the Hoop“. Das bedeutet, dass das komplette Teil im Stickrahmen maschinell gestickt wird. Nur noch das Füllen mit Watte und anschließend das Schließen der Wendeöffnung per Hand bleibt zu tun. Der Workshop hat uns super in die ersten Schritte eingeführt und da ich ja schon länger auf eine Stickmaschine spare (und mir den Wunsch in Kürze erfüllen werde), war ich hierauf natürlich besonders gespannt. Insgesamt 4 verschiedene Maschinen hatten wir in Benutzung, das hat es mir schon einmal ermöglicht, erste Vergleiche zu machen.

Der nächste Workshop war das Plotten. Da ich selbst einen Plotter (diesen hier, den ich leider viel zu selten einsetze) besitze, hatte ich die Befürchtung, dass es etwas langweilig werden könnte. Aber nein, ganz unbegründet: Ich fand es toll, den Scan ´n Cut von Brother mal in Aktion zu sehen und seine Bedienung kennenzulernen und mir die Tipps der Workshopleiterin zu merken.

Der dritte Workshop war das Filzen mit der Maschine. Ja, es gibt extra eine Maschine, die statt einer Nähnadel mehrere Filznadeln hat (und natürlich auch keinen Faden). Das hat super viel Spaß gemacht – hätte ich nicht vermutet! Wir haben Pulswärmer befilzt mit aus Filz mit der Big Shot ausgestanzten Formen und Märchenwolle. Das Filzen ist irgendwie sehr meditativ. Und ich glaube, das ist auch ganz toll für Kinder geeignet. Hut ab vor den geübten Filzerinnen, die damit richtige Bilder filzen können. Bei mir hat da der Zufall das Ergebnis doch maßgeblich mitbestimmt.

Zeit für das Shoppen war natürlich auch genügend. Durch den Plotterworkshop angeregt, habe ich mir neue Flex- und Flock- und Glitzerfolie sowie ein paar Kleinigkeiten mitgenommen. Ich sollte meinen Plotter wirklich häufiger nutzen! Ein weiterer Einkauf hat es noch nicht aufs Bild geschafft – davon ein anderes Mal mehr!

Zum Ende hin hatten wir noch einmal ausgiebig Zeit zum Quatschen und Nähen im Kursraum. Alex hat uns noch mit einem Geschenk von Dylon aus dem Hause Henkel überrascht. Das Färbemittel werde ich bestimmt ausprobieren! Den langen, aber total kurzweiligen Tag haben wir anschließend noch mit einem leckeren Abendessen ausklingen lassen.

Es war ein sehr schöner und interessanter Tag, für dessen Organisation ich mich noch einmal bei Alex und bei der Nähwelt Flach für die Durchführung bedanken möchte! Danke!

 

 

 

 

 

Das 12. Türchen bei Alexandra Renke

Die Adventszeit ist für mich eine der schönsten Jahreszeiten! Wir bereiten uns innerlich auf das kommende Weihnachtsfest vor und die damit verbundene Freude. Natürlich ist diese Zeit auch mit viel Hektik verbunden, aber wenn wir uns eine kleine Auszeit nehmen für oder noch besser mit Menschen, die uns am Herzen liegen, dann sind dies besondere und kostbare Momente.

Vor einiger Zeit habe ich mich bei Alexandra Renke beworben um an einem wundervollem Kreativ-Projekt verbunden mit einem Blog-Hop teilzunehmen. Meine Freude war riesig als ich die Zusage bekam. Alexandra Renke betreibt ein wunderbares Geschäft mit ihren Design-Produkten wie Papieren, Stempeln, Stanzen und weiteren schönen Dingen, die das Herz begehrt. Dieser Blog-Hop hat das Ziel, einem lieben Menschen DANKE zu sagen. Ich fand die Idee super, mir zu diesem Anlass jetzt im Advent Zeit für einen lieben Menschen zu nehmen um etwas für ihn zu machen.

Die Person, bei der ich mich heute bedanken will, ist meine Freundin Vanessa. Wir kennen uns seit fast 20 Jahren und ich will behaupten, dass unsere Freundschaft mit den Jahren auch über hunderte von Kilometern hinweg immer fester geworden ist. Das entspricht genau dem Credo des Blog-Hops: FÜREINANDER – MITEINANDER über die Genzen TOGETHER!

Liebe Vanessa,
ich danke dir für deine Freundschaft! Du bist ein ganz wichtiger Mensch für mich und ich bin froh, dass ich immer auf dich zählen kann. Du teilst schöne Momente mit mir, freust dich für mich und genauso hast du in den traurigen Stunden des Lebens immer ein offenes Ohr für mich. Du hörst zu, du tröstest oder gibst mir Rat und triffst dabei immer den richtigen Ton. Es ist einfach schön, dass ich immer auf dich zählen kann. Danke, dass es dich gibt!
Kristin

Und jetzt will ich euch nicht mehr auf die Folter spannen und zeigen, was ich für Vanessa gemacht habe: Eine Karte mit noch mehr persönlichen Worten und ein kleines Geschenk mit einem weihnachtlichen Anhänger, den man dann als Fenster- oder Baumschmuck weiterverwenden kann.

 

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noch nicht ganz fertig!

Aus dem von Alexandra Renke erhaltenen Material hatte es mir sofort die Christbaumkugel-Stanze angetan. So war schnell die Idee geboren, eine Karte mit dem Anhänger zu machen und dem Inneren etwas Leben zu geben – eine so genannte Spinner-Card. Der kleine Kreis mit der Schneeflocke ist zweiseitig gearbeitet. Dazwischen ein nahezu unsichtbarer Nylonfaden, der oben und unten zwischen den Papierlagen festgeklebt ist. Bevor man die Karte in ihren Umschlag schiebt, dreht man den kleinen Kreis einige Male entlang der sich ergebenden Achse. Sobald die Karte aus dem Umschlag gezogen wird, löst sich die Spannung und die Schneeflocke dreht sich. Dabei kommt das Glitzern zu seiner vollen Wirkung!

Die Christbaumkugel habe ich aus weißem Papier ausgestanzt, auf welches ich vorher breites doppelseitiges Klebeband aufgeklebt habe. Auf den Kleber habe ich dann das kupferfarbene Glitzerpulver geschüttet und mit den Fingern in den Kleber eingearbeitet. Die Kugel „hängt“ an kupferfarbenem Bakers-Twine und hat zur Verzierung noch zwei kleine Glöckchen erhalten. Die Textstanze ist auch aus dem Hause Renke. Zu diesem Anlass passt sie perfekt. Ich wollte den Text nicht in genau dem gleichen Farbton haben, sondern etwas Farbspiel. Deshalb habe ich das „nur für dich“ aus silbernem Glitzerpapier ausgestanzt und in Orange- und Rottönen koloriert. So passt es gut zu dem Kupfer.

Für den Anhänger habe ich die Christbaumkugel aus Designpapier und Pappe sowie Moosgummi mehrmals ausgestanzt und die Lagen aufeinandergeklebt. Zwischen dem Designpapier und der Pappe klebt ein Stück feste transparente Folie. Das Innere ist gefüllt mit kleinen Herzen und Sternen und Glitzer. Außen ist das Fenster mit glitzerndem Kleber verziert und ich habe noch aus dem Christbaumkugel-Stanzset die Schneeflocke und das kleine Tannenbäumchen verwendet. Aufgehängt ist die wie eine Schneekugel schüttelbare Christbaumkugel wie auch bereits bei der Karte an kuperfarbenem Bakers-Twine.

Heute zeigt auch Manuela auf ihrem wunderschönen Blog ihren Beitrag. Und wer schauen möchte, ob er wirklich keinen Beitrag verpasst hat: Alexandra verlinkt täglich zu den Teilnehmern.

Und morgen geht es weiter bei Sonja und bei Bella. Darauf freue ich mich schon!

Material*:

Designpapier rot und gemustert
Stanze Christbaumkugel und „nur für dich
Glitzerpulver Kupfer und Bakers-Twine
doppelseitiges Klebematerial

*Das Material wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 

 

Nähen • Sewing – mein Magazin bei Flipboard

Nähen • Sewing so heißt mein Magazin auf Flipboard mit einer Sammlung an vorrangig kostenlosen Schnittmustern und schönen Nähbeispielen. Vor gut 3 Jahren habe ich damit begonnen besonders schöne genähte und von anderen ins Netz gestellte Stücke als Inspirationssammlung in einem Magazin zu sammeln. Dadurch wollte ich mir die Links zu kostenlosen Schnittmustern und Anleitungen aufheben. Dieses Magazin auf Flipboard habe ich unter dem Namen krikiki begonnen und öffentlich gestellt, da ich dachte: „Was mir gefällt, gefällt vielleicht auch anderen. Und das teile ich gerne.“ Mit der Zeit wurden es mehr und mehr Leser und irgendwann habe ich dort auch andere Magazine zu Themen wie Kochrezepte, Backrezepte, Eis, Garten, Stricken oder Häkeln angefangen. Die Leserschaft ist stetig mehr geworden, so dass mir schon 1.600 Abonennten folgen, mehr als 1.100 allein dem Nähmagazin!

Hier findet ihr es …

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Besonders stolz war ich, als irgendwann mein Magazin auf der Vorschlagsliste von Flipboard erschien – neben des Magazins der Vogue Deutschland! Wow, da war ich platt! Keine Ahnung, wie das entstanden ist!

Was ich an Flipboard mag, ist dass man nicht nur Magazine durchstöbern kann die interessant sind, sondern aus diesen auch Beiträge in ein eigenes Magazin flippen (übernehmen) kann. Man kopiert dabei nicht den Beitrag selbst, sondern einen Link dazu. (Nachteil: löscht der Seitenbetreiber den Beitrag, ist der natürlich futsch.) Flipboard stellt diese Seite dann in Form von Magazin-Seiten dar. So hat man das Gefühl, eine Zeitschrift zu durchblättern. Besonders toll ist das mit der Flipboard-App bei Apple-Geräten wie IPhone und IPad, es funktioniert aber auch gut auf Android-Geräten und sogar im Browser kann man sich die Magazine anschauen.

Jetzt hoffe ich, euer Interesse an meinen Magazinen bei Flipboard geweckt zu haben und lade euch herzlich ein, in diesen zu stöbern! Fröhliches flippen!

Meine erste Annex Double Zip Box Pouch

Beim letzten Nähtreff habe ich meine erste Annex Double Zip Box Pouch von Sew Sweetness genäht. Ein etwas sperriger Name für solch ein so nettes Täschchen!

Inzwischen ist das Schnittmuster mit Anleitung auch auf Deutsch erhältlich. Aber auf Englisch ist die Anleitung eigentlich recht gut zu verstehen. Auf Instagram (annas.mill bei Instagram) habe ich sie ja schon mal zusammen mit den Werken der Mitnäherinnen gezeigt. Hier ist nun das Mäppchen ausführlich zu sehen.

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Mit dem Ergebnis bin ich überaus zufrieden. Auch wenn ich gestehen muss, dass ich an zwei Stellen einen Knoten im Hirn hatte und einige Nähte wieder auftrennen musste. Aber das lag an mir!

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Ich habe die mittlere Größe genäht und finde diese Variante eigentlich schon recht groß. Wofür ich sie nehme? Ich denke, sie eignet sich als Kabeltasche für Reisen. Allerdings finde ich sie recht lang im Verhältnis zur Höhe. Deshalb kamen wir bei der Diskussion beim Nähtreff auf die Idee, beim nächsten Mal eine etwas kürzere Variante zu nähen. Das müsste sehr einfach machbar sein, wenn man beim Zuschneiden das Schnittmuster nicht direkt auf den Stoffbruch legt, sondern dies leicht verschiebt um vielleicht ein bis zwei Zentimeter. Weggelassen habe ich auch den Griff, aber den werde ich bei der nächsten Tasche doch nähen. Ich denke, damit lassen sich die Reissverschlüsse leichter öffnen und schließen.

Schnitt: Annex Double Zip Box Pouch
Stoffe: Jolijou Poppy
Vlies: Soft and Stable
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verlinkt beim Creadienstag , bei der Sew Sweetness Linkparty von Gesine, Taschen und Täschchen

Durch * gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn ihr das Produkt kaufen möchtet, freue ich mich, wenn ihr euren Kauf über diesen Link tätigt. Hierbei bekomme ich eine kleine Provision – ohne Mehrkosten für euch. Ich danke euch für den Support dieses Blogs! Dass ich hier nur Produkte verlinke, von welchen ich überzeugt bin, das versteht sich von selbst. Und da dieser Blog für mich nicht in erster Linie kommerziell ist, verlinke ich auch ohne Gegenleistung zu interessanten Shops und Produkten.

Mein erster Auftrag

Vor kurzem hat mich eine Nachbarin besucht, da sie mal sehen wollte, was ich in Sachen Karten so mache. Also durfte sie mal meine kleine Kiste durchstöbern, in welcher ich meine fertigen Karten aufbewahre. Dabei blieb sie bei dieser Karte hängen und meinte spontan: „Hast du auch einen Stempel mit einem Hahn?“ Nee, habe ich nicht, aber ich dachte mir, biologisch muss man es ja nicht ganz so eng sehen und kann einem solchen Vogel doch einen markanten Kamm verpassen. So bekam ich meinen ersten Auftrag zur Anfertigung einer Karte mit einem Hahn. Die sollte für jemanden zum 50. Geburtstag sein, der mit Nachnamen Hahn heißt.

Und bei mir sieht dieser Vogel dann so aus: Bunt und etwas verrückt.

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Den Stempel habe ich auf weißem Aquarellpapier abgestempelt, habe aber zuvor die Farbe am Kopf und dort, wo der Kropf hinsollte, weggewischt. Diese Stellen habe ich dann mit einem schwarzen Stift nachgezeichnet und mich an einem Kamm und Kropf versucht. Anschließend habe ich mit den Aquarellpinselstiften den Vogel koloriert, ihn per Hand ausgeschnitten und ihm unterschiedlich große Wackelaugen aufgeklebt.
Für den Glückwunsch habe ich aus schwarzem und rotem Cardstock ein Banner ausgestanzt und den Spruch auf dem schwarzen Papier abgestempelt. Hierzu habe ich den Silikonstempel auf dem Stempelblock etwas gekrümmt, so dass er den gleichen Schwung hat wie das Banner. Gestempelt habe ich mit Versa Mark und dies dann mit weißem Embossingpulver embosst. Anschließend habe ich für den Hintergrund aus dem schwarzen Papier mit den weißen Punkten ein Panel ausgestanzt sowie mit dem Papierschneider nochmals ein leicht größeres Panel zugeschnitten. Den Kartenrohling habe ich aus Kraftpapier selbst hergestellt, denn die Karte sollte wegen eines Gemeinschaftsgeschenkes etwas größer sein.
Die beiden Panel habe ich direkt aufgeklebt, die Banner habe ich leicht versetzt aufeinandergeklebt und anschließend mit Foamtape befestigt. Ebenso noch aus schwarzem und rotem Papier die Kreise ausgestanzt, sowie aus silbernem Glitzerpapier die Zahlen. Nun noch der besondere Clou: Der Vogel ist auf einer Wackelfeder befestigt, so dass er bei Berührung lustig flattert und seine Augen besonders zur Geltung kommen. Da die aber etwas größer als der Vogel ist, habe ich diese kleiner geschnitten.

Inzwischen habe ich das Feedback, dass die Karte sowohl den Schenkenden und dem Geburtstagskind gut gefallen hat. Da freue ich mich!

Hier die Links* zu den verwendeten Materialien:



  • Klartext-Stempelset „Glückwunsch“ von Dani Peuss -übrigens bis zum 9.9.16 noch zum Sonderpreis!
  • Tim Holtz Stempel „Crazy Birds“
  • Echo Park 8×8 Paper Pad Dots & Stripes Neutrals
  • Stanze „Classic Numbers“ von Memory box
  • Embossingpulver von Ranger super fine white

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Trauriger Engel

Gestern habe ich erfahren, dass Montagnacht ein Nachbar gestorben ist. Kein schöner Anlass, aber ein wichtiger Anlass, der Familie Zuneigung auszudrücken. Und was ist da besser geeignet als eine liebevoll angefertigte Karte mit einigen persönlichen Zeilen?

So habe ich mich gestern am späten Abend in mein Bastelzimmer gesetzt und bin eine Weile später mit dieser Karte in der Hand wieder herausgekommen:

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Der sitzende Engel passt hervorragend zu diesem Anlass. Obwohl ich ihn ursprünglich für Weihnachtskarten gedacht hatte. Dazu etwas Vellum geprägt und zwischen zwei ausgestanzte Rahmen aus schwarzem und grauem Papier geklebt. Eigentlich wollte ich einen anderen Textstempel verwenden, doch auf meinen hellgrauen Kartenrohling passte dieser nicht. Der hier ist aber auch gut. Bevor ich den Engel auf dem Rahmen habe Platz nehmen lassen, habe ich noch silbernen Faden kreisförmig dahintergeklebt. Dazu einfach etwas abrollen, um die leicht gespreizten Daumen- und Zeigefinger legen und das entstehende Nest unter den Engel kleben.

Verwendetes Material*:

  • Stanze sitzender Engel von Alexandra Renke
  • Stempel aus dem Klartextstempelset Unvergessen von Dani Peuss – bis 9.9.16 übrigens noch zum Sonderpreis zu kaufen!
  • Kartenrohling in hellgrau (meiner ist aus einem älteren Set von Tchibo)
  • Prägefolder mit Schrift (hier Pretty Print von StampinUp! – auch schon älter)
  • Stanze Stiched Rectangle Frames von My Favourite Things zum Beispiel hier erhältlich
  • Vellum, sowie schwarzen und mittelgrauen Cardstock
  • sowie*

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Vogelfreunde

Diese beiden Karten sind entstanden, weil ich zu einem 60. Geburtstag eingeladen war. Das Geburtstagskind hatte sich ausdrücklich keine Geschenke gewünscht, sondern ein Sparschwein auf den Tisch gestellt. Das gesammelte Geld wollte sie einem karitativen Zweck ihrer Wahl spenden. Aber irgendwie hatte ich den Wunsch, doch etwas zu überreichen, das zumindest eine Weile „bleibt“. So habe ich eine Karte gebastelt, in welcher all die guten Wünsche festgehalten sind.
Das Geburtstagskind ist eine ausgewiesene Vogelfreundin, die Stunden damit verbringen kann, Vögel zu beobachten und zu fotografieren. Soll ich solch einer Expertin eine Karte mit einem Vogel machen, bei welcher sie sogleich mein ornithologisches Unwissen entdeckt??? Nein, deshalb wurde musste eine neue Gattung geschaffen werden, die sie noch nicht kennt!

Zunächst habe ich auf weißem Cardstock mit Neon-Sprühfarbe und einer Schablone herumexperimentiert und daraus Tags ausgestanzt.

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Dazu habe ich auf Aquarellpapier ein paar Vögel aufgestempelt und mit Distressfarben coloriert. Die Vögel mit den passenden Framelit-Stanzrahmen ausgestanzt, Wackelaugen aufgeklebt, auf eine kleinergeschnittene Wackelfeder (Action Wobble) aufgeklebt und auf dem Tag angebracht. Dazu den Schriftzug Yippee! ausgestanzt und aufeinandergeklebt. Den Tag mit Vogel auf einen Kartenrohling aus Kraftpapier geklebt, den Glückwunsch zuvor noch aufgestempelt und das passende neonfarbene Bakerstwine durch das Loch des Tags gezogen sowie die Enden des Bakerstwine mit etwas Kleber befestigt.

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Zutaten*:



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